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Was essen im Winter?

Der Winter. Eingeleitet durch den Herbst bringt er kühle Temperaturen, Schnee und Eis mit sich. Unser Körper versucht sich jetzt den sich wandelnden äußeren Bedingungen anzupassen. Um ihn in seiner Arbeit zu unterstützen, braucht er die passenden Nährstoffe. Aufgenommen werden diese über die Nahrung. 

Dass es in unseren Breitengraden überhaupt einen Winter gibt, ist der Neigung der Erdachse zu verdanken. Der Einstrahlungswinkel der Sonne ist niedriger, Tage werden kürzer und Nächte länger. Die geringe Menge an Tageslicht, die auf unsere Haut trifft, hat auch eine geringere Dosis an Vitamin D zur Folge, die unser Körper selbstständig generiert. Unser Vitamin D-Speicher reicht zwar für ca. 1-2 Monate aus, sofern er im Sommer bzw. Herbst aufgetankt wurde, doch die grauen Monate dauern meist länger. Lebensmittel wie Lebertran, Fisch, Butter, Eier und Pilze enthalten zwar Vitamin D, allerdings nicht in ausreichenden Mengen. Pflanzliche Lebensmittel enthalten Vitamin D in einer Form, die schlecht vom Körper absorbiert werden kann. Menschen, bei denen nach einer ärztlichen Untersuchung ein Vitamin D Mangel nachgewiesen wurde, wird empfohlen sich unter eine Tageslichtlampe zu setzen oder Vitamin D Präparate einzunehmen. Dies sollte aber immer in Absprache mit einem Arzt stattfinden. 

Nüsse und Zitrusfrüchte wie Mandarinen und Orangen gehören traditionell zur Weihnachtszeit zum Programm dazu. Zwar enthalten Nüsse durch ihren hohen Fettanteil viele Kalorien, aber eine Handvoll hin und wieder bringt deutlich mehr Vorteile mit sich, als vergleichsweise die gleiche Menge an Schokolade. Einige der Vorteile sind: eine hohe Menge an ungesättigten und essentiellen Fettsäuren, die cholesterinsenkend wirken, Spurenelemente, Vitamine und Mineralstoffe. Mandarinen und Orangen enthalten viel Vitamin C, Kalium, Folsäure aber auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide. All diese Inhaltsstoffe haben gesundheitsfördernde Wirkungen. Dies kann sich positiv auf beispielsweise eine Erkältung auswirken aber auch Krebs verhindern.

Wer im Winter ungern auf importierte Früchte aus südlichen Ländern zurückgreift, kann natürlich saisonale und regionale Sorten wählen. Beispielhaft zu nennen wären hierbei sämtliche Kohlarten wie Grünkohl oder Rosenkohl, Wurzelgemüse wie Rote Bete, Pastinaken oder Steckrüben und Äpfel. Diese werden zwar im Spätsommer geerntet, sind aber lagerfähig und bleiben einem den Winter über zugänglich. Auch Zwiebeln, Knoblauch und Lauchgemüse sind jetzt besonders häufig einzusetzen, denn sie wirken desinfizierend und verfeinern vielerlei Gerichte. Wem die Auswahl an frischem Obst und Gemüse zu gering ist, kann auch auf Tiefkühlwaren zurückgreifen. Solange keine Zusätze beigemischt wurden, behalten die tiefgekühlten Varianten nämlich all ihre gesunden Inhaltsstoffe bei. 

Innere Wärme kann auch durch die richtige Gewürzwahl erreicht werden. Nicht umsonst werden zu dieser Jahreszeit häufig Zimt, Nelken, Anis, Muskatnuss, Pfeffer, Chili oder Ingwer eingesetzt in Getränken, Gebäck, warmen und kalten Speisen.